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Amalgamentfernung

Amalgamentfernung

Werden Sie jetzt ihren schädlichen Ballast los!

 

Das Problem

Ihre alten Amalgamfüllungen enthalten zahlreiche gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe, wie Quecksilber. Unter den nicht-radioaktiven Schwermetallen gilt Quecksilber als das Schädlichste. Wird es in der Mundhöhle angewendet, kann es zu chronischen Erkrankungen der verbleibenden Zahnsubstanz, Mundschleimhaut und der Atemwege kommen. Außerdem können zahlreiche weitere Krankheiten durch Amalgamfüllungen verursacht oder begünstigt werden. Dazu gehören Haarausfall, chronische entzündliche Darmerkrankungen, Magenbeschwerden, Kopfschmerzen, Leberbeschwerden, sowie Konzentrations- und Schlafstörungen.

Wie kommt es zu diesen Nebenwirkungen?

Gerade alte Amalgamfüllungen sondern fortlaufend mikroskopisch kleine Quecksilberpartikel ab. Diese gelangen durch die Speiseröhre in den Verdauungstrakt. Auch können die Partikel eingeatmet werden und somit in die Lunge gelangen. Dort absorbieren die Schleimhäute das Quecksilber und durch die Blutgefäße verbreitet es sich im ganzen Körper. Nieren, Leber und Gehirn reagieren besonders empfindlich auf die Toxizität und es kommt zu der oben genannten Symptomatik. Da viele Beschwerden multikausal sind, bemühen wir uns zusätzlich um die Kooperation mit Ihrem Hausarzt, um andere Krankheitsursachen auszuschließen.

Was ist zu tun?

Ihre Gesundheit steht für uns an erster Stelle. Deshalb ist es für uns selbstverständlich gemäß den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Empfehlungen zu arbeiten. Demnach empfehlen wir die Entfernung Ihrer alten Amalgamfüllungen in 3 einfachen Schritten.

  1. Vorbereitung

Um unsere Patientinnen und Patienten vor den Amalgamfragmenten zu schützen, setzen wir auf eine umfassende Vorbereitung. Durch ein elastisches Gummituch, auch Kofferdamm genannt, schützen wir Lippen, Mundschleimhaut, und Speiseröhre. Eine Spezielle Nasenschutzmaske verhindert außerdem das Einatmen des Amalgams, und schützt somit die Atemwege.

  1. Entfernung der alten Amalgamfüllung

Mit einem speziellen rotierenden Instrument wird nun behutsam die Amalgamfüllung entfernt. Dabei achten unsere speziell geschulten Behandlungsassistentinnen darauf, alle Aerosole und Fragmente mit unseren leistungsstarken Saugern direkt am Zahn abzusaugen. Sobald die alte Füllung entfernt ist, erfolgt in der ausgereinigten Kavität eine Einlage mit Chlorella-Algen. Diese Alge ist durch ihre hohe Biokompatibilität optimal geeignet, um der verbleibenden Zahnsubstanz etwaige Quecksilberrückstände zu entziehen. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird diese abgespült. Nachdem der Zahn erneut gründlich auf Rückstände kontrolliert wurde, ist dieser optimal für den dritten Schritt vorbereitet.

  1. Legen einer neuen Füllung

Im letzten Schritt wird der Zahn mit einer modernen Füllung restauriert. Dabei achten wir auf eine optimale Verträglichkeit und Ästhetik.

 

Was ist nach der Amalgamentfernung zu beachten?

Nach der Entfernung Ihrer Amalgamfüllung empfehlen wir unseren Patientinnen und Patienten eine Amalgamausleitung durchzuführen. Diese sorgt dafür, dass alle Amalgamreste aus dem Körper entfernt werden.

Übrigens

12-14 Tage nach der Entfernung einer Amalgamfüllung steigt die Anzahl der Immunzellen, die mit den Füllungspartikeln reagieren. Erst nach etwa 8 Wochen normalisiert sich die Anzahl und Reaktivität dieser Zellen. Um eine allergische Reaktion zu vermeiden, empfiehlt es sich daher, alle Amalgamentfernungen innerhalb von wenigen Tagen vorzunehmen (gegebenenfalls in mehreren Sitzungen alle paar Tage). Alternativ kann auch zunächst ein Kieferabschnitt behandelt werden, und nach 8 Wochen Behandlungspause, der Nächste.

 

Amalgamausleitung

Was versteht man unter einer Amalgamausleitung?

Mit einer Amalgamausleitung wird bezweckt, das im Körper eingelagerte Amalgam auszuspülen, um den Körper vor der Toxizität der Inhaltsstoffe zu schützen.

Wie wird die Amalgamausleitung durchgeführt?

Die Ausleitung erfolgt in der Regel in Verbindung mit der Entfernung alter Amalgamfüllungen. Aufgrund der hohen Wirksamkeit und guten Verträglichkeit eignet sich in diesem Fall ein Arzneimittel aus Chlorella-Algen. Drei Mal täglich werden 3-4 Tabletten mit ausreichend Wasser eingenommen. Die Dosis wird dann täglich um 8-9 Tabletten erhöht, bis die höchste verträgliche Dosis erreicht ist. Wenn sehr viel Quecksilber im Körper eingelagert ist, kann die Verträglichkeit zunächst sehr gering sein (etwa eine halbe Algen Tablette). Etwa am 30. Tag ist die Ausleitung dann beendet.

Es empfiehlt sich einen Tag vor Beginn der Ausleitung sowie am ersten Tag der Ausleitung viel Milch zu trinken.

Was ist zu beachten? Was sind mögliche Risiken?

Generell ist es umstritten, eine Ausleitung durchzuführen, wenn sich noch Amalgamfüllungen im Mund befinden. Deshalb empfehlen wir erst nach der Entfernung sämtlicher Amalgamfüllungen mit der Ausleitung zu beginnen. Dennoch können beim Erreichen der maximalen Verträglichkeitsdosis unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Dazu gehören Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Magen-Darm-Beschwerden und grippeähnliche Symptome. Wir bemühen uns durch regelmäßige Rücksprache und umfassende Beratung unserer Patientinnen und Patienten etwaige Nebenwirkungen vorzubeugen.